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Neuer, moderner REWE-Markt für Altdorf?

In Altdorf gibt es zwei echte Supermärkte: REWE in der Prackenfelser Straße und Edeka an der Riedener Straße. Beide sind allerdings verhältnismäßig klein. Sogar in Winkelhaid gibt es einen größeren REWE als in Altdorf und viele Altdorferinnen und Altdorfer fahren deswegen zum Einkaufen dort hin (die Ludersheimer wissen wovon ich rede!). Sortiment und Einkaufserlebnis sind dort einfach besser. Ich persönlich (und auch viele meiner Bekannten) nutze jede Gelegenheit, um in einem größeren Supermarkt einzukaufen und fahre aus diesem Grund sogar gelegentlich bis Neumarkt (großartige Auswahl im REWE im Neuen Markt inkl. Sushi!). Aus vielen Gründen ist dieser Zustand sehr unbefriedigend.

Gleichzeitig sind die Lebensmitteleinkaufsmöglichkeiten in Altdorf sehr ungleich verteilt. Der komplette Osten ist unterversorgt (siehe Foto unten, die roten Punkte sind die bestehenden Lebensmittelgeschäfte). Von hier aus ist es so weit zu den Läden, dass viele deswegen mit dem Auto fahren statt zu Fuß oder mit dem Fahrrad einzukaufen.

Deswegen hier mein Vorschlag: im neuen (schon beschlossenen) Gewerbegebiet an der Neumarkter Straße gegenüber des Wertstoffhofs ist ein idealer Standort für einen neuen, modernen und vor allem ausreichend großen Supermarkt. Aus verschiedenen Gründen würde ich an dieser Stelle einen REWE-Markt empfehlen. Um die negativen Auswirkungen auf Anwohner, Umwelt und Klima zu minimieren, könnte man dort mehrere Vorgaben machen wie z.B. eine begrünte Lärm/Sichtschutzwand Richtung Wohngebiet, teilweise Überdachung der Parkplätze mit einem Gründach und/oder Photovoltaikmodulen und modernste Bauweise des Gebäudes. Der Anlieferverkehr muss natürlich auf bestimmte Zeiten begrenzt werden (wie z.B. auch bei Lidl in Altdorf).

Dieser Standort ist über den vorhandenen Weg sehr gut zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar und viele Menschen müssen nicht mehr mit dem Auto durch die ganze Stadt zum Einkaufen fahren. Für die Anwohnerinnen und Anwohner ist die Belastung gering und gleichzeitig haben sie davon viele Vorteile (nicht zuletzt eine Wertsteigerung der Grundstücke durch nähere Nahversorgung). Andere Gewerbeformen hätten dort ähnliche Belastungen, aber keine Vorteile für die Nachbarschaft. Auch Hagenhausen, Schleifmühle Rasch und Lenzenberg würden sehr profitieren.

Insgesamt würde ein neuer, moderner, großer REWE-Markt eine echte Lücke in Altdorf füllen und die Attraktivität unserer schönen kleinen Stadt weiter erhöhen. Ich bereite deswegen einen entsprechenden Antrag für den Stadtrat vor. Ideen, Kritik and anderes Feedback dazu sind wie immer herzlich willkommen!

Euer Christian Lamprecht

3 Kommentare

  1. Michaela köhler Michaela köhler 17. Juni 2021

    Meiner Meinung nach für ältere Menschen wieder zu weit außerhalb…hier müsste dann ein Shuttlebus oder sowas eingesetzt werden der die älteren Leute die nicht mehr so mobil sind evtl transportiert…
    Für die ältere Generation ist es grundsätzlich schwierig in Altdorf das wichtigste zum Leben einzukaufen wenn man nicht direkt neben einen Markt wohnt…das sollte hierbei sehr mit bedacht werden finde ich..
    Ansonsten eine gute Idee einen grossen Markt zu bauen

  2. Michael Grunert Michael Grunert 18. Juni 2021

    Also grundsätzlich bin ich als Altdorfer und Vorstand schockiert das ein Stadtrat Werbung für Läden außerhalb von Altdorf betreibt?
    In Ansätzen gebe ich dir Recht mit dem was du schreibst allerdings löst dein Vorschlag nicht das Problem der Einkaufsmöglichkeiten Richtung Rieden! Im Gegenteil die Anwohner müssten noch weiter fahren um einkaufen zu können! Bedauerlicherweise ist der Edeka auch nicht die optimale Lösung in diesem Gebiet da dieser schlecht sortiert ist und die Regale nur sehr langsam aufgefüllt werden und oft leider leer sind. Da wäre meiner Meinung nach eine höhere Dringlichkeit als auf der anderen Seite der Stadt ( Rewe, Lidl, Penny, Aldi) da sind mehr als genug Möglichkeiten!

  3. Peter van Acker Peter van Acker 20. Juni 2021

    Herr Grünert,
    grundsätzlich ist es richtig das ein Stadtrat die Qualität der Grundversorgung anspricht. Ihr Urteil über Edeka ist -wenn auch m.E- sehr moderat und diplomatisch ausgedrückt, ein Volltreffer. Beim Unternehmen habe auch ich mich vor einigen Wochen beschwert. Ein Anruf von H. Hobl erfolgte. ER ist der Meinung, daß er seit 25 Jahre in Altdorf ein Lebensmittelgeschäft betreibt und weiß was die „Altdorfer“ brauchen. Was ich aus dem Gespräch mitgenommen habe hat sich gezeigt. Es hat sich nichts geändert. Als Vorstand können Sie die Initiative von H. Lamprecht unterstützen und das Gespräch mit H. Hobl suchen. Es könnte zu einer Verbesserung führen, hoffentlich.

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