Graffiti-Areal: Dringend benötigte Seniorenwohnanlage oder Grünfläche erhalten? Oder beides?

Am Thema Graffiti-Areal scheiden sich die Geister. Seit dem im Stadtrat im Dezember 2016 und im Stadtentwicklungsausschuss im Januar 2017 dem Bebauungsplan eines Neumarkter Investors für eine Seniorenwohnanlage gestimmt wurde, wehren sich SPD und Grüne vehement gegen diese Pläne.

Sie wollen den alten Baumbestand erhalten und das Stadtbild nicht so massiv verändern, wie vom Investor geplant (siehe Bild, eine Fotomontage der SPD, die auf den eingereichten Plänen basiert). Die CSU und FW/UNA hingegen halten den Standort für ideal, um dort Senioren ein innenstadtnahes und soziales Wohnen zu ermöglichen.

Die Eigentümerin des Grundstücks ist sich mit dem Investor über den Kauf allerdings schon einig. Ein möglicher Verkauf an die Stadt Altdorf scheint schwierig, auch ein Vorkaufsrecht gibt es wohl nicht. Könnte das jetzt angedachte Bürgerbegehren die so geplante Bebauung überhaupt verhindern?

Gibt es alternative zentrale Standorte für eine solche Seniorenwohnanlage, evtl. auf dem Gelände des Raiffeisenmarkts in der Bahnhofstraße?

Es wäre gut, wenn die Parteien hier ihre Standpunkte noch mal darlegen, damit eine öffentliche Diskussion möglich wird und die Meinung der Bürger Gehör findet.

One thought on "Graffiti-Areal: Dringend benötigte Seniorenwohnanlage oder Grünfläche erhalten? Oder beides?"

  1. Ein Buergerentscheid kann in jedem Fall gestellt werden! Allein die Frage – Moechten Sie das der Altdorfer Stadtrat die Baumschutzverordnung ,die fuer Altdorf gilt ,anwendet und umsetzt auf dem Graffiti- Areal-ist eine zulässige Frage ,an die der Stadtrat bei entsprechender Befürwortung und erreichen des erforderlichen Quorums gebunden waere.
    Am Seniorenhof Altdorf , ( beim REWE Markt) sind , soweit die Informationen stimmen die ich mehrfach erhalten habe, 100 !!!! neue Wohnungen fuer Senioren geplant. Im Moment hat man wirklich den Eindruck , sollten die Wohnungen fuer Senioren auf dem Graffiti – Areal nicht gebaut werden , haette Altdorf nie mehr die Moeglichkeit ,Seniorenwohnungen an anderen Standorten zu planen! Winterschule, Bahnhofstraße etc- da koennten sich sicherlich optimalere Standorte fuer Seniorenwohnungen ergeben. An – und Abfahrt vor dem unteren Stadttor , von Essensanlieferungen , Besuchern, entsprechenden Sozialdiensten etc.- Stadtplanerisch ein Wahnsinn! Ich bin mir sicher das die Buergerinitiative ein rechtlich korrekt formuliertes Buergerbegehren aufstellen wird. Es gibt sehr viel Unterstuetzung! Altstadtfreunde, Bund Naturschutz , Untere Naturschutzbehoerde und viele, viele Altdorfer Buerger die es leid sind das wieder ein Stueck liebenswerter Natur im Innenstadt Bereich verschwindet! Tuerkenbraeugarten- jetztiger NORMA- Bau, ehemaliges Roederschulhaus- jetzt schlecht besuchter Parkplatz, Aerztehaus Roederstrasse- ehemals schoenes Gartengrundstück und einziger Innenstadt Bolzplatz- jetzt auch nur Parkplatz mit fraglicher Frequentierung!!! Wir werden sehen! Lasst die Altdorfer Buerger entscheiden- ein Buergerbescheid ist auf vielerlei Weise moeglich- Bebauungsplan etc. – Bevor ein Investor kauft wird er vermutlich abwarten wollen was ueberhaupt dort moeglich sein wird- und das weiß noch niemand, weil weitere Entscheidungen dazu noch ausstehen und erst auch vom Stadtrat und Landratsamt genehmigt werden muessen.

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