Bürgerentscheid zum Outlet-Center: Unterschriften-Sammlung verschoben!

Da inzwischen mehrere Stadträte doch die Zustimmung zum beantragten Ratsbegehren der CSU-Fraktion signalisiert haben, ist es sinnvoller. diese Stadtratsentscheidung am 28.07.2016 abzuwarten.

Das Bürgerbegehren bzw. die Unterschriftensammlung für einen Bürgerentscheid beginnt dann, falls der Stadtrat den Bürgern diese Entscheidung nicht überlässt. Ob ein Outlet-Center mit allen positiven und negativen Auswirkungen in Altdorf gebaut wird, ist eine der wichtigsten Entscheidungen der letzten Jahrzehnte und sollte von allen Bürgern getroffen werden.

Das Interesse an einem Bürgerentscheid zu diesem Thema ist enorm. In kurzer Zeit haben sich viele Helfer für eine Unterschriftensammlung gemeldet und eine Unterschriftenliste, die hier seit gestern Abend bereits verfügbar war, wurde über Nacht schon über 100 Mal herunter geladen. Auch bei einer Facebook-Umfrage sind hunderte Altdorfer für eine Entscheidung durch die Bürger selbst.

6 thoughts on "Bürgerentscheid zum Outlet-Center: Unterschriften-Sammlung verschoben!"

  1. Man sollte sich vorerst überlegen, WER ist denn eigentlich das Zielpublikum für so ein Outlet-Center? Die Leute, die das wollen, gehen nicht in die kleine Stadt Altdorf und machen einen gemütlichen Schaufenster-Einkaufsbummel im Anschluß an ihren Outlet-Besuch… Im Gegenzug wird das Leben aus der Innenstadt noch mehr nach außen gezogen. Von wegen : „Altdorf findet Innen-Statt“ , da hätte man sich das ganze Projekt+ Geld sparen können, das wird leider nicht von der Stadt Altdorf selbst gelebt. Wen man nicht aufpasst, entwickelt sich Altdorf wie so viele x-beliebige Städte die außenrum alle gleich aussehen und den Orstkern töten.
    Die Stadt sollte sich lieber um die Ansiedlung von Gewerbetreibenden kümmern, die wirklich fehlen, die Geschäftswelt bereichern und nicht dem ansässigen Einzelhandel das Leben NOCH schwerer machen.

    1. Ein Bürgerbegehren macht nur Sinn, wenn der Investor das Projekt auch gegen den Willen des Bürgermeisters immer noch verwirklichen will. Der Investor Neinver bespricht das intern in dieser Woche.
      Sollte Neinver an den Plänen festhalten wollen, wird es ein Bürgerbegehren geben.

      1. … gegen den Willen des Bürgermeisters….
        Fragezeichen Was ist hier denn wirklich Sinn hinter dieser Stimmungsmache?
        Unser Bürgermeister leistet zunächst einmal eine Altdorfgerechte und sogar über Parteigrenzen hinweg gute Arbeit im Sinne Altdorfs. Die hier immer wieder nicht Maßstabsgerechten „Luftschlösser“ (d e r GROßBAUMARKT und d a s OUTLET-CENTER)
        künstlich am Leben halten zu wollen hat nichts mit reeller Politik im Sinne von Vernunft und Weitsicht gemein. Die werten Mitnutzer dieser Plattform die anscheinend nicht ohne GRÖßTPROJEKTE in Altdorf auskommen können sollten doch einmal versuchen sich für sinnvolleres zu verwenden. Möglicherweise könnte eine althergebrachte „Meinung“ oder „Grundhaltung“ ja auch mal dem „Hier und Jetzt“ , den Tatsachen angepaßt werden. Jeder sollte doch in der Lage sein einen „Standpunkt“ auch mal zu verändern ( schlimmstenfalls verbessern? ) . Wir schreiben immerhin September Zweitausendundsechszehn. Das sogenannte Kirchturmdenken paßt nicht in die „Jetztzeit“! Keine Stadt kann/muß alles (am besten noch größer!) anbieten – nur weil die nächste Gemeinde z.B. den GROßBAUMARKT hat. Es ist sogar a l b e r n immer wieder für solche Projekte sehr viel Zeit ( viele scheinen es nicht zu verstehen – evtl. profitiert man ja sogar davon – G E L D wird auch jeweils v e r s c h w e n d e t! ) zu verwenden! Bei diesen Mitbürgern bitte ich wirklich um Einsicht.
        Mindesten 12.000 Euro würde der heißbegehrte Bürgerentscheid auch mal eben kosten. Vernunft sieht wirklich anders aus. Liebe Altdorfer laßt Euch nicht kirre machen.

        1. Werter Ulrich Kübber, ich kann verstehen, dass Sie (auch -und vielleicht vor allem- aus persönlichen Gründen) einen größeren Baumarkt in Altdorf ablehnen. Und es gibt natürlich viele gute Gründe gegen Projekte wie ein Outlet-Center. Aber eben auch viele gute Gründe dafür. Andere Menschen haben andere Meinungen. Ein intelligenter Demokrat weiß und akzeptiert das.

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