Altdorfer SPD, Grüne und BI fordern mehr Transparenz beim Thema Graffiti-Areal

12. Oktober 2017 von Christian Lamprecht. Schlagworte: , ,
0

Pressemitteilung der SPD Altdorf: Das Votum der Altdorfer Bürgerinnen und Bürger ist eindeutig: Fast 80 Prozent sprachen sich beim Bürgerbegehren gegen eine massive Bebauung des Graffiti-Areals aus. Nun will Bürgermeister Odörfer den von der SPD unterstützten Antrag der Grünen, auf Kauf des Geländes durch die Stadt, in den nichtöffentlichen Teil der Stadtratssitzung am 19. Oktober setzen. SPD, Grüne und BI kritisieren dieses Vorgehen scharf und fordern, dass der Antrag im Stadtrat öffentlich behandelt wird.

„Kaum ein Thema liegt den Altdorferinnen und Altdorfern so am Herzen wie die Zukunft des Graffiti-Areals. Dass der Bürgermeister dieses Thema im nichtöffentlichen Teil der Stadtratssitzung behandeln will, ist für mich nicht nachvollziehbar“, sagt die Vorsitzende der Altdorfer SPD, Kerstin Gardill (siehe Foto). „Die Menschen wollen zurecht wissen, wie es jetzt weitergeht und vor allem: sie wollen ernst genommen werden und sehen, dass ihre Stimmabgabe auch etwas bewirkt“, so Gardill weiter.

Die Altdorfer SPD hatte zu einer Offenen Vorstandssitzung die Stadträte der Altdorfer Grünen und Vertreter BI eingeladen. Alle waren sich einig: Der Tagesordnungspunkt auf Kauf des Areals durch die Stadt muss im öffentlichen Teil behandelt werden. Horst Topp, Fraktionsvorsitzender der Grünen forderte zudem endlich die Vorlage des Bebauungsplans 40 mit den dazugehörigen Stellungnahm des Landratsamtes, die bis heute noch niemand gesehen hat. „Wir brauchen hier dringend mehr Transparenz“, sagte Topp.

Genauso sieht es der SPD-Fraktionsvorsitzende Martin Tabor, der trotz offizieller Anfrage bis heute keinerlei Unterlagen zum Gesamt-Vorgang einsehen durfte. „Das Graffiti-Areal ist unsere einzige grüne Lunge im Innenstadtbereich. Wir wollen das Areal erhalten und knapp 80 Prozent der Altdorferinnen und Altdorfer wollen das auch! Wenn der Bürgermeister ein so zentrales Thema im nichtöffentlichen Teil behandeln will, ignoriert er den Willen der Menschen, die hier in Altdorf leben.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.